brigitte blog foto

Ich bin nach Schochwitz gekommen ohne große Erwartungen aber doch mit einer gewissen Vorstellung, wie die 4 Wochen Lebensschule so ablaufen könnte. Die ersten Tage, die Umstellung von dem gewohnten Denken und dem gewohnten Tagesablauf, war schon ziemlich hart.

Nach und nach konnte ich mich auf „das TUN“ einlassen und meine Aufgabe erkennen. Vom Denken in’s Tun ließen nur wenige Gedanken an zu Hause oder Vergangenes zu – und wenn, hat mich Ingrid gleich wieder auf eine andere Spur gebracht (in eine andere Welle).

Das Zusammenleben im Schloss gleicht eher einer Großfamilie die zusammen arbeitet, kocht, isst, lacht und weint.

Jeder Tag war anders. Auch der Frühsport war sehr abwechslungsreich.

Neue Emotionen erlebte ich z.B., wenn wir morgens um 6:00 zum Badesee gefahren sind. Es kostet schon viel Überwindung um diese Uhrzeit in das eiskalte Wasser zu springen. Aber in mir haben sich neue Welten geöffnet. Die Verbundenheit mit der Natur ist einmalig.

Nach und nach konnte ich mich auch mit der Hauskatze „Juli“ anfreunden und sie sich wahrscheinlich auch mit mir.

Unglaublich wie ich erfahren durfte, wie die Nähe und Wärme von „Juli“ mir die Angst und Phobie genommen hat.

Nach dieser Erfahrung habe ich gemerkt, dass auch „Juli“ meine Nähe suchte.

Mir wurde klar, wie gefangen ich in meinem Leben war; Tod bevor ich überhaupt gestorben bin.

Für mich heißt es, nach 4 Wochen, all das was ich gelernt habe, zu festigen und zu vertiefen.

Jetzt ist der Anfang von dem Rest meines Lebens!

Eine dicke Umarmung an Ingrid, Mario, Lebensschüler, Volontärs und „Juli“.

Ich bin froh, dass ich diesen Schritt gemacht habe.

Danke!

Advertisements